Vor 75 Jahren endete die Blockade Leningrads

Die fast dreijährige Blockade Leningrads endete vor 75 Jahren

Heute stehen die Feierlichkeiten zum Ende der Blockade Leningrads ganz im Zeichen der Versöhnung. Die deutsche Regierung hat 12 Millionen Euro für Überlebende und eine deutsch-russische Begegnungsstätte bereitgestellt. Vor über 10 Jahren beteiligte sich die Ruhrgas AG mit 3,5 Millionen Euro an der Wiederherstellung des in den Kriegswirren verschollenen Bernsteinzimmers. Von Versöhnung zeugt auch die seit über 60 Jahren bestehende Städtepartnerschaft zwischen Hamburg und dem heutigen St. Petersburg. Damals genügte ein Handschlag zur Besiegelung der ersten russisch-deutschen Städtepartnerschaft. Bis heute sind die Beziehungen zwischen den beiden Städten besonders eng.

Blockade Leningrads

Bernsteinzimmer im Katharinenpalast

In St. Petersburg wurde dem Ende der Blockade unter anderem mit einer Parade auf dem großen Schlossplatz vor der Eremitage gedacht. Die Blockade dauerte fast drei Jahre. Damals verloren fast eine Millionen Menschen durch Hunger, Kälte und Krankheit ihr Leben. Am 27 Januar 1944 befreite schließlich die Rote Armee die Stadt. Leningrad galt als die Keimzelle der Oktoberrevolution von 1917 und hatte damit eine große symbolische Bedeutung.

Silvester in St. Petersburg, Blockade Leningrads

Blagoveshchensky Brücke und Isaak-Kathedrale

%d Bloggern gefällt das: